Freitag, 18.05.2012 09:34 Uhr

NIGHT of the JUMPs in Berlin

Verfasser: Karsten Stockhecker Berlin, 26.01.2012, 16:37 Uhr
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NIGHT of the JUMP - Preeseterm

Berlin [ENA] Am 16. und 17.03.2012 springen in der O2 Arena in Berlin „Verrückte“ mit ihren Motorrädern über Rampen und machen dabei Tricks. Die Kunststücke haben Namen wie „Backflip“ „Tsunami“ oder „Rock Solid“. Es ist die FIM Freestyle MX World Championchip. Und erstmalig bei den NIGHT of the JUMPs findet ein Best Trick Contest statt. Es wird atemberaubend, wenn fünf Extremsportler mit ihrem besten Trick zeigen.

Jede Menge neue Tricks sind angekündigt, wie z.B. „The Volt“. Es werden Sportler nur wegen „einem“ Trick eingeladen, auch Mountainbiker werden ihre Tricks zeigen. Alles in allem werden die NIGHT of the JUMPs in Berlin ein Riesen-Spektakel mit jeder Menge Adrenalin. Das wird nicht nur bei den Fahrern ausgeschüttet sondern auch bei den Zuschauern wird es zu Adrenalinstößen kommen..

Es wird in Berlin auch um WM-Punkte im Freestyle-Wettbewerb gekämpft. Der Weltmeister und die besten Fahrer aus der Saison 2011 treffen auf neue Superstars aus anderen Serien. Angeführt wird das Fahrerfeld von den Superstars der Szene wie Josh Sheehan aus Australien, Libor Pomdol aus Tschechien, aus Frankreich kommt Brice Izzo und der Spanier Jose Miralles. Die deutschen Farben wird kein geringerer als der amtierende Deutsche FMX Meister Hannes Ackermann vertreten.

Was ist die NIGHT of the JUMPs?

Es ist die älteste und größte internationale Freestyle MX Serie weltweit. Bei den Veranstaltungen wird internationaler Spitzensport gepaart mit atemberaubenden Showelementen wie Pyro- und Lichttechnik geboten. Seit 2001 werden die NIGHT of the JUMPs schon veranstaltet und wurden von über 1,5 Mio. Zuschauern weltweit gesehen. Die FIM Freestyle MX World Championship wird in 15 Runden ausgetragen. Sie startet am 02./03. März in Turin. Die weiteren Daten sind: 16./17.03.2012 Berlin 13./14.04.2012 Basel 19./20.05.2012 St. Petersburg 16./17.06.2012 Togliatti 20.11.2012 Riga 24./25.11.2012 Danzig 08.12.2012 Brasil 15.12.2012 Sofia.

Freestyle Motocross, wie muss man sich das vorstellen? Stellen Sie sich vor, sie rasen auf einem Motorrad mit 60 km/h auf eine Stahlrampe zu. Diese Rampe ist ca. 2,60 m hoch. Sie schießen 10 Meter hoch in den Himmel, schweben waagrecht über dem Motorrad und küssen dabei den vorderen Kotflügel. Dabei sind sie 20 bis 30 Meter weit geflogen und landen freihändig. Wenn Sie das hinbekommen, nennt man das „Kiss of Death“ mit einer „No-Hand Landing“. Die Zuschauer toben, Sie erhalten jede Menge Punkte und ein dickes Preisgeld.

Im Freestyle zählt nicht Schnelligkeit, es geht um die Faszination des Fahrens, des Fliegens mit dem Motorrad und der Dynamik. Es zählt im Freestyle nicht der Vergleich mit anderen. Es zählt die persönliche Erfahrung, man erhöht die persönlichen Limits und erfährt immer neue Grenzen. Freestyle, das ist nicht nur eine Sportart, sondern es ist ein Lebensgefühl.

Jede dieser Veranstaltungen ist eine logistische Meisterleistung beim Bau der Strecke. Man muss erst einmal die O2 Arena komplett mit einer Plastikfolie auslegen. Drei Sattelschlepper liefern eine spezielle Abdeckung an, die auf die Plastikfolie gelegt wird. Danach kommen ca. 70 Sattelzüge mit ca. 1800 Tonnen Lehm. In zwölf Stunden muss der Lehm auf dem gesamten Hallenboden verteilt und die Sprung- und Landehügel gebaut werden. Erst danach kann der Jumboauflieger mit der Licht- und Soundanlage ausgeladen werden. Nach der Veranstaltung wird die O2 Arena innerhalb weniger Stunden Besenrein an den Besitzer übergeben.

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