Schluss mit Cannabis - McCartney hört auf
London [ENA] In einer Pressemitteilung verkündete Ex-Beatle Paul McCartney vergangene Woche das Ende seines langjährigen Cannabis-Konsums aus Gründen der Verantwortung gegenüber seiner acht Jahre alten Tochter Beatrice, die er zusammen mit seiner Ex-Frau Heather Mills hat.
"Ich habe viel genommen und es war genug", sollen seine Worte gewesen sein, mit denen er die Erkenntnis der Woche kundtat. "Wenn man ein Kind hat, entwickelt man irgendwann ein gewisses Verantwortungsgefühl." Chapeau, Sir Cartney! Ist das nun der Beweis dafür, dass regelmäßige Hascheinfuhr doch nicht auf die Sinnesorgane schlägt und man mit fast 70 Lenzen noch in der Lage ist, verantwortungsvolles Handeln zum Wohle der Kleinen an den Tag zu legen? Oder beweist es eher, dass sich der Ritter von Queens Gnaden doch schon den letzten Funken Verstand weggeraucht hat? Wo war die Verantwortung für seine Tochter, als er ihr zumutete, dass die Schulkameraden Beatrice womöglich damit aufziehen, dass sie mal wieder von ihrem Opa abgeholt wird?
Natürlich soll dies keine Schelte im Generellen darstellen, wenn sich Männer in der Dekade des (Früh)Renteneintrittsalters dazu entschließen noch einmal Vater zu werden. Das ist in der heutigen Zeit ja keine Seltenheit mehr. Aber im Fall Cartney zeugt es schon von einer immensen Verantwortung, mit 69 Jahren am Stein der Weisen zu lecken und sich darauf zu besinnen: da war doch was... ich habe ein Kind! Verneigen wir uns vor diesem singulären Glücksmoment, dass Beatle-Paule nach acht Jahren aus dem Cannabis-Dunst herausgefunden hat und ihm die himmlische Eingebung zuteil wurde, dass man vielleicht seiner Tochter als gutes Beispiel vorangehen könnte.
Womöglich kam es aber auch erst durch die bewusstseinserweiternde Wirkung der Wundertüten zu diesem Geistesblitz. Wer weiß - auch diese knappe Tagesmeldung der dpa aus London wird die Frage nicht abschließend klären können, ob Cannabis jetzt gut oder schlecht für den persönlichen Geisteszustand ist. Fest hingegen steht: McCartney hätte das größte Verantwortungsbewusstsein an den Tag gelegt, wenn er seinen Drogenkonsum vor der Geburt der Tochter eingestellt hätte. Kinder, lasst die Finger von den Drogen - wenn man sie überlebt, kommt oft nur Blödsinn dabei heraus...




















































